Workshops


DIGITALE AUTONOMIE

#1 Kleine Einführung in die Überwachung

Eine theoretische Einführung in die digitale Sicherheit:
Welche Informationen werden ohne meine Kenntnis zugänglich?
Wer bekommt die?
Und was machen die damit?
Es wird theoretische und praktische Tipps geben.
Damit uns andere unsere Ideen nicht vermiesen!

Referent:innen:

Max & Moritz interessieren sich für Technik und digitale Sicherheit.
Deshalb informieren sie zu Verschlüsselungs-Techniken.
Sie haben Erfahrungen mit dem Thema.
Und sie teilen diese gerne mit anderen Menschen.

#2 Smartphone-Sicherheit

Wir tragen es jeden Tag an uns.
Das Smartphone ist fast immer bei uns.
Aber was kann dieses niedliche Abhör-Gerät eigentlich alles?
Und was bedeutet das für uns?
Hier werden theoretische und praktische Hilfen gegeben.
Die Teilnehmenden sollen ihre Smartphones sicher einstellen und benutzen können.

Referent:innen:

Axel A. interessiert sich für kluge Alternativen von wichtigen Programmen.

Pete versteht die Workshops als Möglichkeit zum Austausch.
Die Teilnehmenden können dort ihre Erfahrungen und Kenntnisse austauschen.

#3 Kleines PGP 1×1 (Verschlüsselung von E-Mails)

Dieser Workshop ist eine praktische Einführung in das Verschlüsseln von E-Mails.
Es gibt eine kurze theoretische Einführung.
Danach beginnt die Praxis.
Die Teilnehmenden sollen danach E-Mails verschlüsseln können.

Referent:innen:

Caro mag Verschlüsselung.
Sie lernt gerne mit Anderen.
Ihr Interesse liegt auf den Möglichkeiten von Technik.

Luzi sucht nach digitaler Autonomie.
Sie denkt gerne zusammen mit anderen nach.
Die Themen sind Hierarchien und kollektive Strukturen.

#4 Tails & Tor

Theoretische Einführungen in das Betriebs-System Tails & den Browser Tor.
Danach soll das Wissen angewendet werden.
Die Teilnehmenden teilen sich dafür in zwei Gruppen auf.
Eine Gruppe soll ein verschlüsseltes Betriebs-System nutzen.
Die andere soll sich mit dem Tor-Browser beschäftigen.

Referent:innen:

Max & Moritz interessieren sich für Technik und digitale Sicherheit.
Deshalb informieren sie zu Verschlüsselungs-Techniken.
Sie haben Erfahrungen mit dem Thema.
Und sie teilen diese gerne mit anderen Menschen.

#5 Digitale Kommunikations- & Kollaborationstools

Zuerst wird ein Überblick über Sicherheit und Risiken von Online-Programmen gegeben.
Welche Rolle spielen Verschlüsselung und Anbieter bei der Nutzung?
Anschließend werden einige Online-Programme vorgestellt.
Und wie diese dem politischen Aktivismus nützen können.
Viele Anwendungszwecke sollen abgedeckt werden:
– interne Kommunikation für Gruppen
– Kommunikation nach außen
– Kommunikation in Projekten.

Der Nutzen für Einsteiger:innen steht im Vordergrund.
Die Verschlüsselung von E-Mails ist deswegen kein Thema.

Referent:innen:

Azade hat noch keine lange Erfahrung mit Online-Workshops.
Sie kennt sich aber ganz gut mit Verschlüsselung und Computern aus.

STRATEGIE & ORGANISATION

#1 Hierarchie-kritisch Projekte Machen – Eine Einführung in Theorie, Tipps und Tools

Es gibt keine andere Welt.
Wir können nur anders leben, arbeiten und uns organisieren.
Dieser Workshop ist eine Einführung in die Selbst-Organisation:
Ich habe eine Idee zu einem Projekt.
Aber wie organisiere ich diese Idee selbstständig?
Erst gibt es eine Einführung.
Danach werden wichtige Themen für selbst-organisierte Projekte diskutiert.
Es wird ein Handwerks-Kasten zusammen-gestellt.
Mit praktischen Techniken und Programmen zu Themen wie:
– Entscheidungs-Findung
– Plattformen für Kollaboration
– Programme zum Verschlüsseln.

Referent:innen:

Paula möchte vor allem gerne Revolution.
Themen:
– Anonymität
– Daten-Sicherheit
– hierarchie-kritische Bildungs-Arbeit

VILDE kommt aus dem Norden.
Sie ist Expertin für Organisation.
Ihr Interesse liegt aber auch auf der Kommunikation.
Sie arbeitet in der Berliner Flüchtlings-Arbeit.
Dort und bei Skills for Utopia will sie die Kommunikation verbessern.
Damit Entscheidungen gemeinsam getroffen werden und effizient sind.

#2 Dream Big! Wo wollen wir hin – und wie kommen wir dahin?

Wir verlieren schnell den Fokus.
Wenn wir Aktionen, Demonstrationen oder Plena planen.
Wohin wollen wir eigentlich?
Für welche eine Welt kämpfen wir?
In diesem Workshop wollen wir unsere Vorstellungen und Träume formulieren.
Das kann mit verschiedenen Programmen gelingen.

Referent:innen:

Paula möchte vor allem gerne Revolution.
Themen:
– Anonymität
– Daten-Sicherheit
– hierarchie-kritische Bildungs-Arbeit

#3 Mit Strategie zur Utopie

Wie können Strategien für ein politisches Projekt entwickelt werden?
Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Modellen zur hierarchie-kritischen Strategie-Entwicklung.
Im Anschluss wird mit der Gruppe eine gemeinsame Strategie entwickelt.

Referent:innen:

Paula möchte vor allem gerne Revolution.
Themen:
– Anonymität
– Daten-Sicherheit
– hierarchie-kritische Bildungs-Arbeit

#4 Einführung ins Dreagon Dreaming

Dragon Dreaming ist ein Tool für das gemeinschafts-basierte Projekt-Managment.
Dabei ist es ebenfalls ganzheitlich orientiert.
Es ist sowohl eine Landkarte als auch eine Lebenshaltung.
Die vor allem aus Gemeinschafts-Bewegungen kommt.
Dragon Dreaming dient der Gestaltung von regenerativen Kulturen.
Es vier Elemente der Projekt-Phasen und Qualitäten:
– Feiern
– Träumen
– Planen
– und das Machen.
In diesem Workshop lernst du durch praktische Erfahrung:
– den Projektkreislauf
– die Dragon Dreaming Qualitäten
– und die Philosophie
Du kannst diese hilfreiche Landkarte sowie einige Tools mitnehmen.
Damit du Prozesse, Projekte oder auch dein Leben ganzheitlicher gestalten kannst
Und um vor allem die kollektive Intelligenz in Gruppen anzuregen.

Referent:innen:

Sofia interessiert sich für die Methode Dragon Dreaming.
Wie kann gemeinsame Intelligenz in Gruppen entstehen?
Sie begleitet Teams und Einzelpersonen.
Der Fokus liegt auf der Team-Bildung.
Die Teilnehmenden nutzen dafür Methoden aus dem Improvisations-Theater.

PRESSE- & MEDIENARBEIT

#1 „Rede niemals mit den Schweinen?!“ – Presse-Arbeit für Aktivist:innen

Für Journalist:innen sind Interviews mit linken Aktivist:innen oft ein Albtraum.
Linke sind schlecht zu erreichen.
Die Beantwortung von Anfragen dauert länger.
Sie müssen sich beraten.
Und wollen hinterher alles verändern.
Warum ist das so?
Und wie könnte es besser laufen?
Der Workshop soll ein Verständnis vermitteln.
Und es sollen Strategien entwickelt werden.
Damit beide Seiten vertrauensvoll zusammen-arbeiten. 

Referent:innen:

Katha ist Redakteurin der taz nord.
Sie ist dort zuständig für
– Innen-Politik
– soziale Bewegungen
– Krawalle
– und Utopien.

#2 Simpler und effizienter Video-Aktivismus

Ein Smartphone besitzen und nutzen fast alle!
Wie könnt ihr leicht Videos von Aktionen herstellen?
Wie können diese in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden?
Dieser Workshop richtet sich an Smartphone-Nutzer:innen.
Er behandelt die Erstellung von Inhalten für soziale Netzwerke wie Twitter und Co.

Referent:innen:

Manuele beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der richtigen Einstellung.
Unter anderem für seine Kamera.
Er mag gute Videos von linken Gruppen.

#3 Aktionsdokumentation: Widerstand sichtbar machen

Andere Menschen sollen eure Aktionen sehen.
Sonst wirken sie nicht.
Soziale Medien tragen zur Wahrnehmung bei.
Sie sind effektiver und erreichen mehr Menschen als klassische Medien.
Wichtig sind Fotos und Videos für die Presse-Arbeit.
Hier lernt ihr die Grundlagen dafür.
Fotos sollen in Zeitungen abgedruckt werden und Menschen beeindrucken.
Wie schieße ich solche?
Videos sollen die wichtigsten Inhalte vermitteln.
Und von Menschen geteilt werden.
Wie erstelle ich schnell solche Videos?

Referent:innen:

ALEX ist aktiv in der Tierrechts- und Klimabewegung.
Heutzutage ist er auch freier Fotograf mit verschiedenen Themen.
Er möchte die Medien-Arbeit von Graswurzel-Gruppen verbessern.
Er hat Spaß bei der Dokumentation von Aktionen.
Das Wissen darüber möchte er weitergeben.

Tim ist seit knapp 10 Jahren freier Journalist.
Er schreibt, fotografiert und filmt.
Seine Themen sind:
– Klimaschutz
– Flucht
– Demokratie
– Tierrechte.
Dabei veröffentlicht er seine Beiträge auf verschiedene Art.
Er möchte damit aufklären und Neues ausprobieren.

#4 Social Media

Soziale Medien bietet viele Möglichkeiten.
Viele Menschen können erreicht werden.
Sie können einen aber auch zum zweifeln bringen.
Wie könnt ihr also mehr Menschen erreichen?
Wie könnt ihr interessante Auftritte erstellen?

Referent:innen:

Tim ist seit knapp 10 Jahren freier Journalist.
Er schreibt, fotografiert und filmt.
Seine Themen sind:
– Klimaschutz
– Flucht
– Demokratie
– Tierrechte.
Dabei veröffentlicht er seine Beiträge auf verschiedene Art.
Er möchte damit aufklären und Neues ausprobieren.

KREATIVE AKTIONSFORMEN

#1 Adbusting – Werbung entlarven

Kein Bock auf Werbung?!
Sie nervt uns überall.
Sie will uns was aufschwatzen.
Oder das Image von anderen aufpolieren.
Ihr habt keine Lust mehr auf diese Märchen?
Mach mit bei diesem Workshop!
Was das ist?
Adbusting ist Straßen-Kunst.
Es ist kreative Kritik an herrschenden Verhältnissen.
Bestehende Werbung wird verändert.
Die Bedeutung wird verändert oder sogar umgekehrt.

Referent:innen:

Jochen ist Teilzeit-Aktivist.
Er liebt die Irre-Führung von anderen Menschen mit Adbusting.
Er organisiert die Aktions-Akademie von attac.
Das ist eine Bildungs-Veranstaltung.
Dort wird kreativer Protest gelernt und ausprobiert.

#2 Theater der Befreiten

Wie werden Menschen unterdrückt?
Wie geschieht dies in unserer Stadt?
Wie können wir darüber sprechen?
Wer spricht?
Wer hört zu?
Wie kann Unterdrückung dargestellt werden?
Damit andere sie nachvollziehen können?
Wir beschäftigen uns hier mit diesen Fragen.
Dafür nutzen wir die Mittel des Theaters.
Wir bringen dieses Problem in Bewegung.

Referent:innen:

Alex kam 2010 nach Berlin.
Dort arbeitete er am Theater.
Regie-Erfahrung sammelte er an der Universität der Künste und der Schaubühne.
Ein paar Jahre war er Mitglied der Jugend-Theater-Gruppe „Die Zwiefachen“.
Zudem arbeitet er in:
– Tanz-Produktionen
– Theater-Produktionen
– Film-Produktionen.
Dies inspirierte ihn zum kreativen Schreiben.

FINANZIERUNG

#1 Und wer kümmert sich um die Kohle? Finanzierung für Aktivist:innen

Größere Projekte brauchen Ideen.
Sie brauchen aber oft auch Geld.
Wie schreibe ich Förder-Anträge?
Wie kann das Projekt finanziert werden?
Sophie spricht mit uns darüber.
Sie ist beim Netzwerk Selbsthilfe.
Wie muss ein guter Projekt-Antrag aussehen?
Worauf müssen wir bei der Finanzierung achten?
Es werden verschiedenen Finanzierungs-Möglichkeiten erklärt.
Und gemeinsam nach Förder-Töpfen gesucht.

Referent:innen:

Sonja ist seit einigen Jahren beim Netzwerk Selbsthilfe e.V. aktiv.
Sie berät Projekte und Gruppen zum Thema Projekt-Finanzierung.
Außerdem ist sie seit einigen Jahren in der Zivilen Seenotrettung.
Dort sammelte sie praktische Erfahrung zu:
– Sammeln von Spenden
– Öffentlichkeits-Arbeit
– Steuerung von Projekten.

#2 Sachspenden sammeln

Die Welt ist voll mit Dingen.
Aber fast alles hat einen Preis.
Kostenlose Sachen sind toll.
Wie bekommt ihr kostenlose Unterstützung für eure Aktionen?
Dazu zählen:
– Nahrung
– Werkzeug
– Zeug zum Basteln.
Unternehmen spenden vieles davon direkt.
Werbung ist dafür oft nicht nötig.
Ihr wollt euch beschenken lassen?
Dafür müsst ihr euch gut präsentieren.
Und ihr braucht Zeit für die Organisation.
Was könnt ihr euch schenken lassen.
Dies lernt ihr in diesem Workshop.

Referent:innen:

ALEX ist aktiv in der Tierrechts- und Klimabewegung.
Heutzutage ist er auch freier Fotograf mit verschiedenen Themen.
Er möchte die Medien-Arbeit von Graswurzel-Gruppen verbessern.
Er hat Spaß bei der Dokumentation von Aktionen.
Das Wissen darüber möchte er weitergeben.

EMOTIONALES HANDWERKS-ZEUG

#1 Kritische Männlichkeit

Trotz andauernder feministischer Kämpfe leben wir immernoch in einer patriarchalen Welt.
Dieses System stützt sich stark auf das Konzept von Männlichkeit.
Aber was ist Männlichkeit eigentlich?
Und wie entsteht sie?
Warum ist ein kritischer Umgang zur Schaffung einer gleichberechtigten Welt nötig?
Wir geben euch eine Einführung in die Theorie hinter Männlichkeit.
Und auch Anstöße zur Reflexion.
Wir bieten ein Paar Ideen zum kritischen Umgang damit.
Der Workshop ist für alle Menschen offen.
Ermrichtet sich allerdings eher an sich männlich identifizierende oder männlich sozialisierte Personen.
Alle anderen sind dennoch willkommen.
Wir hoffen, dass ihr trotzdem etwas lernen könnt.

Referent:innen:

Torte springt zwischen verschiedenen Welten hin und her.
Mensch ist abwechselnd tätig:
– künstlerisch
– aktivistisch
– musikalisch
– oder an der Uni
Dabei wird Stück für Stück an einer besseren Welt gebastelt.
Mensch fand Zugang zu kritischer Männlichkeit durch queere Räume.
Und den Vergleich dieser zu Erfahrungen in männlich dominierten Gruppen.

Korbi würde gerne in einer gleichberechtigten Welt leben.
Und versucht sich deshalb politisch zu engagieren.
Feminismus sollte nicht nur von Frauen vorangetrieben werden.

#2 Kapitalismus Entlieben

Lann Hornscheidt leitet diesen Workshop.
Das Thema ist Liebe im Kapitalismus.
Lann liest teilweise aus ihren und befreundeten Büchern.
Die Teilnehmenden erkunden gemeinsam mit Lann strukturelle Diskriminierungen.
Und wie Liebe zum Widerstand beiträgt.

Referent:innen:

Lann lehrt und forscht.
Die Themen sind Gender-Studien und Sprach-Handeln.
Sie bietet Workshops und Fortbildungen an.
Sie arbeitet konkret und personen-bezogen.
Die Themen dabei sind:
– Anti-Diskriminierung
– Trans-Feminismus
– Privilegien von weißen und Menschen ohne Behinderung
Ihre Arbeit soll neue Räume für diese Themen öffnen.

#3 Radikale Selbstliebe – Eine liebevolle Entschamisierung der Lust – für FLINT*

Zusammen mit dem Aufbegehren-Kollektiv organisieren wir Workshops.
Die Themen sind:
– Lust
– Scham
– Selbst-Liebe für FLINT*.
Eine ausführliche Workshop-Beschreibung gibt es hier: Link zum Workshop (nicht barrierefrei).

Referent:innen:

Stella ist queer-feministische Aktivistin und Philosophin.
Sie sucht nach dem Sinn.
Und plant Revolutionen.
Sie mag Beziehungen und Gemeinschaften.
Sie beschäftigt sich mit den Verhältnissen von Geschlechtern.
Dazu gehören:
– Herrschafts-Freiheit
– Sexualität
– Begehren
– Liebe und Vielfach-Liebe.

Lynn ist ausgebildet als Heilpraktikerin und Yoga-Lehrerin.
Sie tanzt zu schönen Träumen.
Die Suche nach dem Sinn führt sie zum Yoga.
Durch den Welt-Schmerz wurde sie aktiv.
Menschen sollen sich mit ihren Gefühlen beschäftigen.
Sodass sie mit anderen mitfühlen können.
Damit Leid verhindert wird.